WaKis allgemein
Links
Trägerverein
WaKi Adendorf
aktuelles Unser Wald
Mehr zum Sponsoring des WaKi-Adendorf.
unsere Sponsoren und Spender:
Maack Holzbau GmbH
Ortshandwerkerschaft Adendorf
Elba-Rad
Waschzuber Adendorf
My Extasy
So vergeht die Zeit im Wald.....

Ein Jahr, eine Woche, ein Tag.....
Unsere Erzieherinnen geben einen Einblick.

Das Waldkindergartenjahr
Durch den ständigen Aufenthalt in der Natur werden die Jahreszeiten mit "Kopf, Herz und Hand" bewusst erlebt.
Wir nutzen die Möglichkeiten der jeweiligen Jahreszeit und unserer direkten Umgebung.
- Frühling: Beobachtungen von Nistbau, Wachstum
- Sommer: Raderbachlauf erkunden, Schwimmbadbesuche
- Herbst: Blättersammlung und Gestaltung, Regentropfen und Pfützen entdecken
- Winter: Rückzug und Ruhe der Natur, Schlittenfahren, Schneemann bauen, Ofen heizen, grobmotorische Spiele).

Im Jahreslauf feiern wir verschiedene Feste (Ostern, Fasching, Sommerfest, Laternenumzug, Nikolaus, Weihnachten,…).

Die Waldkindergartenwoche
Wir beobachten die Kinder im Kindergartenalltag. Aus diesen Beobachtungen heraus bekommen wir einen Eindruck vom Entwicklungsstand der einzelnen Kinder und von Themen, die in der Gruppe gerade aktuell sind. Daraus entstehen zum Teil die kleinen Angebote, die während einer Waki Woche laufen. Die Angebote werden meist zuerst in der Kinderkonferenz vorgestellt und dann abgestimmt. Der grobe Rahmen sieht in etwa so aus, dass wir am Montag nach dem Wochenende mit den Kindern meist eine etwas längere Strecke laufen. Am Donnerstag findet meist unser Schulclub statt und am Freitag in der Regel unsere Kinderkonferenz. An ein bis zwei Tagen in der Woche bleiben wir (je nach Witterung) auch gerne am Platz und nutzen verschiedene Angebote, die sich am Bauwagenplatz am Besten umsetzen lassen. Wir beschäftigen uns dann an solchen Tagen im und um den Bauwagen herum auf unserem Gelände. Wir können alle Materialien im Bauwagen benutzen, die wir sonst nicht oder nur teilweise mit in den Wald nehmen können. Die Kinder können so z.B. töpfern, malen, Perlen fädeln, Seilelemente aufbauen, Schaukeln bauen, sämtliche Werkzeuge benutzen, u.s.w.

Der Tagesablauf im Waldkindergarten Adendorf
Ein geregelter Tagesablauf gibt den Kindern Sicherheit, Halt und Geborgenheit. Aus diesem Grund sorgen wir für einen festen Rahmen und Rituale, welche dem Tag Struktur verleihen und uns dennoch genug Raum für spontane Aktivitäten und aktuelle Bedürfnisse der Kinder lassen. Der Waldkindergarten Adendorf hat eine geregelte Öffnungszeit von Montag bis Freitag jeweils von 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr.

8:00 Uhr bis 8.30 Uhr: Ankommen
Da vorhersehbare und wiederkehrende Elemente, wie oben beschrieben, wichtig für die emotionale Sicherheit und Orientierung der Kinder sind, haben wir zur Bring- und Abholzeit einen festen Ausgangspunkt. Nach der Begrüßung können die Kinder während dieser Bringphase kleine Beschäftigungen im und um den Bauwagen herum machen, z.B. im Sand buddeln, bauen, spielen...Oft nutzen die Kinder auch die Gelegenheit, sich mit den Freunden zu unterhalten oder Neuigkeiten loszuwerden, die ihnen auf dem Herzen liegen. Mit den Eltern können jetzt nach Bedarf meist noch kleinere Tür-und-Angel-Gespräche geführt werden.

8:30 Uhr: Begrüßung im Morgenkreis
(Lieder, Kreis- und Bewegungs-spiele, Besprechen des Tages)
Wenn alle Kinder angekommen sind, versammeln wir uns an unserem festen Platz zum Morgenkreis. Im Morgenkreis werden dann zunächst gemeinsam alle anwesenden Kinder gezählt und die Anzahl und Namen der fehlenden Kinder gemeinsam festgestellt. Dies ist ein festes Ritual, die Kinder lernen dabei spielerisch das Zählen und es entwickelt sich ein Gemeinschaftsgefühl. Eventuell werden dann auch Themen besprochen, die für die Gesamtgruppe momentan wichtig sind. Am Montag haben wir als festes Ritual die Wochenend-Erzähl-Runde, bei der ein Erzählstein weitergegeben wird und die Kinder jeweils von ihren wichtigsten Erlebnissen berichten können.
Mit jahreszeitlichen und themenbezogenen Liedern begrüßen wir häufig uns und die Natur, tauschen Erlebtes aus und besprechen die Pläne für den Tag. Außerdem findet im Anschluss eine kurze Beratung statt ’Wie gestalten wir den heutigen Tag?“ inklusive einer von den Kindern geleiteten Abstimmung, wohin wir heute gehen wollen. Wir haben verschieden tolle Plätze hier im Wald. Zum Beispiel: den Sonnenplatz, den Eisenbahnplatz, die Baumwurzel, die Baumhöhle, den Wald hinter dem Golfplatz, den Balancierplatz, den Kanal, den Vulkanausbruch, den Wurzelplatz und den Dachsplatz. Wir entdecken zwischendurch jedoch auch gerne mal neue Plätze, die dann auch von den Kindern einen passenden Namen erhalten.

ca. 9.00 Uhr: Abmarsch zu unseren verschiedenen Waldplätzen
Wir ziehen mit gepackten Rucksäcken, Wasserkanister, Erste-Hilfe-Tasche, Werkzeug, Handy, Bollerwagen und was man sonst noch so braucht zu einem der vielen schönen Plätze in "unserem" Adendorfer Wald. Schon der Weg zu unseren Plätzen ist spannend. Da gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Wir sehen Rehe, begrüßen die Pferde auf der Koppel oder lauschen den Spechten und dem Gesang der Vögel. Direkt auf dem Weg gibt es viel zu entdecken: Viele Pfützen, Vögel, mal ein Eichhörnchen und, und, und… Wir lassen uns Zeit, begrüßen lieb gewonnene Bäume und Steine und retten Tiere vor dem Zertretenwerden. Fragen über die Tiere und Pflanzen tauchen auf und werden möglichst genau und doch kindgerecht beantwortet, auch mit Hilfe von Bestimmungsbüchern.
Unterwegs bilden sich oft erste Spielgruppen und formieren sich neu. Alles, was die Kinder finden und schön finden, sammeln sie in ihren Taschen oder in unserem mitgenommenen Bollerwagen (, wenn sie beim Schieben mithelfen). Manchmal machen wir schon auf unseren Wegen Spiele zur Wahrnehmungsförderung, wir hören dann den singenden Vögeln zu oder befühlen besonders aussehende Rinden oder entdecken kleine Spechthöhlen. Es wird entdeckt, beobachtet, geforscht, versteckt, gesucht und die Kinder schlüpfen in verschiedene Rollen. Als ErzieherIn hat man auf diesem Weg gute Möglichkeit die Kinder zu beobachten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Kontakt zum einzelnen Kind ist sehr intensiv, denn meistens hat man mindestens zwei Kinder an der Hand und es entstehen interessante Gespräche

ca. 9.30 – 10.00 Uhr Freispiel
Am Platz angekommen legen die Kinder ihre Rucksäcke an einem gemeinsamen Platz ab, Große helfen dabei oft den Kleinen bzw. die Kinder, die zuerst die Rucksäcke abhaben helfen den anderen beim Absetzen der Rucksäcke. Schnell werden dann unsere Materialien im Bollerwagen „ausgeräubert“ und sich zum Schnitzen, ruhigem „Kordeln“ oder „Weben“ gemeinsam quatschend zurückgezogen oder die Kinder ziehen mit viel Gejohle als kleine Räuber, Piraten oder Katzen in ihren Waki-Tag. So verwandeln sich im Spiel der Kinder umgestürzte Bäume in Flugzeuge, Lehmgruben in Bäckereien und Stöcke in Hunde oder Puppen. Die Kinder schlüpfen in die Rollen von Affen, Bären oder Eichhörnchen. Aus Naturmaterialien entstehen Hütten, Einkaufsläden oder ganze Zwergenreiche und manchmal versammeln sich die Kinder zu größeren und kleineren Gemeinschaftsspielen mit Steinen und Zapfen.
Zwischendurch beschäftigen uns verschiedene immer wiederkehrende und doch so variantenreiche Dinge wie: „Was passiert mit dem Wasser im Winter? Wieso ist es über Nacht gefroren und warum ist die am Morgen noch glatte, rutschige Eisfläche im Laufe des Vormittags wieder eine mit flüssigem Wasser gefüllte Pfütze?“ Die sich ständig ändernde Umgebung ist anregend und bietet diesbezüglich unzählige Möglichkeiten, denn vieles kann plastisch und in einem direkt erfahrbaren Sinnzusammenhang erlebt werden. Gerade das Freispiel ist für das Kind die wichtigste Ausdrucks-, Erfahrungs- und Lernform. In einem großzügig abgesteckten Rahmen bestimmt das Kind den Ort, das Spielmaterial und den Spielpartner/ die Spielpartnerin selbst. Durch gezielte Beobachtungen der Gruppe und des/ der Einzelnen können die E rzieherInnen gruppendynamische Entwicklungen erkennen, Spielideen und Anregungen aufgreifen und unterstützen.

10.00 Uhr: Frühstück im Wald
Nach dem Freispiel werden mit Hilfe von HelferInnen Wassersack und Handtuch aufgehängt (dies ist eine sehr gern gewählte Tagesaufgabe der Kinder) und die Hände gewaschen. Im Anschluss daran wird im Sitzkreis in gemütlicher Atmosphäre das mitgebrachte Frühstück zu sich genommen (das mit einem gemeinsamen Frühstücksspruch begonnen wird), denn die Mägen knurren nach so vielen gemeinsam erlebten Abenteuern meist schon gewaltig. Bei Regen genießen wir unser trockenes Plätzchen unter einer Zeltplane.

ca. 10.30 Uhr - 11:20 Uhr: Spiel- und Entdeckungszeit im Wald z.T. mit begleitenden Angeboten
Nach dem Frühstück gehen die Kinder meist ihren eigenen Ideen nach, machen Rollenspiele, gestalten den Lagerplatz weiter und benutzen auch die mitgebrachten Werkzeuge und Materialien. Manchmal geben wir kleine Anreize durch unser eigenes Tun und oft spielen wir einfach mit. Häufig geben auch die Ideen der Kinder Anregungen für die ErzieherInnen und die Gruppe und werden situativ aufgegriffen. An manchen Tagen werden von den ErzieherInnen Seilbauten wie Bücken, Netze oder Schaukeln aufgebaut und von den Kindern eifrig genutzt. In gezielten Beschäftigungen, die jedoch meist dann stattfindet, wenn wir einen Tag am Bauwagenplatz sind, werden gemeinsam sachbezogene Aktionen durchgeführt, in denen Ideen und Anregungen der Kinder mit einbezogen werden. Wenn langsam unser Rückweg naht, räumen wir gemeinsam den besuchten Platz auf, sammeln unsere Materialen ein und packen selbst unsere „sieben Sachen“. Unser Rückweg steht wieder ganz im Zeichen der Sammelleidenschaft. Manchmal tragen die Kinder riesige Äste oder Steine bis zum Bauwagen. "Unseren" Bäumen und Steinen hinterlassen wir bisweilen selbst gebastelte oder gefundene Abschiedsgeschenke oder die Kinder bringen ihren Eltern kleine und mit viel liebe gesammelte Geschenke (wie Steine, Rindenstücke oder besondere Äste) mit.

12.00 - 12:30 Uhr: Wir verabschieden uns
Am Bauwagenplatz wieder angekommen sammeln wir uns noch mal gemeinsam in unserem Abschlusskreis und besprechen wichtige Dinge des aktuellen Tages bzw. des Folgetages. Mit Geschichten, Liedern, Spielen und reflektierenden Gesprächen verabschieden wir uns voneinander, bevor die Kinder abgeholt werden. Danach nehmen die Eltern ihre ‚Waldkinder’ am Eingang des Bauwagenplatzes wieder in Empfang – oft mit tollen Naturmitbringseln wie Matsche oder mindestens zehn Stöcken, aber lachend und voll von neuen Abenteuern.

Da im Waldkindergarten sowohl kind- als auch situationsorientiert gearbeitet wird, kann der Tagesablauf natürlich je nach Jahreszeit und Witterungsbedingung variieren.
Aktivitäten, die den Tagesablauf jedoch immer wieder ergänzen sind z.B.:
• Musische und künstlerische Elemente
• Malen, werken, schnitzen, gestalten
• Jahreszeitliche Themen
• LandArt - Kunst in und mit der Natur
• Naturpädagogische Schwerpunkte
• Projekte (z.B. Insekten, Tiere im Winter)
• Ausflüge (z.B. Feuerwehr, Polizei, Theater)
• Feste (z.B. Fasching, Ostern, Weihnachten)

Je nach Thema und Jahreszeit machen wir Ausflüge zu wichtigen und interessanten Lokalitäten (z.B. Raderbach, Tierpark, Barfußpark, Feuerwehr, Bücherei, andere Wakis und Kindergärten in der Umgebung besuchen, uns besuchen lassen, Besuch von Henriette – unsere Nachbarin und tolle Keramikerin, Museumsbesuch, Theaterbesuch, Büchereibesuch, Besuch einer Bäckerei, Besuch der Windmühle in Bardowick,…). Wenn möglich erreichen wir alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Auch gibt es bei uns bestimmte Thementage, an denen wir ein gemeinsames „Kuscheltierfrühstück“ erleben oder einen „Fahrzeugtag“ gemeinsam mit Leben füllen.
  Wir lesen gerne Geschichten vor, schauen Bilderbücher an und nehmen uns Zeit für Erzählungen, Basteln, Hämmern, Sägen, Lager, Tippis und Höhlen Bauen, Rollenspiele,  Spiele mit Seilen,  Klettern in Bäumen und Niedrigseilgärten, Angebote für gemeinsames Kochen über dem Feuer, Töpfern, Filzen, u. v. m.

Man kann es nur schwer in Worten oder in einem trockenen Tagesablauf beschreiben, was im Waldkindergarten alles passiert. Man muss sich einfach einmal selbst davon an einem Schnuppertag überzeugen!

Kinderkonferenz
Wir führen regelmäßig Kinderkonferenzen durch, um die Kinder möglichst umfassend an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und unsere Arbeit transparenter zu gestalten.
Die Kinderkonferenz soll in erster Linie einen Rahmen schaffen, der es den Kindern ermöglicht, ihre Bedürfnisse, ihre Wünsche und Vorstellungen mitzuteilen und ihr Recht auf Partizipation und konkrete Beteiligung wahrzunehmen. Ein wichtiges Ziel ist es weiterhin, den Kindern mehr Selbstbestimmung zuzutrauen und sie und ihre Themen ernst zu nehmen. Ihre Wünsche und Vorliegen werden in einem festen und verlässlichen Rahmen wahrgenommen. Das gemeinsame Aushandeln und Diskutieren stärkt Kinder in ihren sozialen/ kommunikativen Kompetenzen und befähigt sie Verantwortung für sich und ihre Entscheidungen zu entwickeln. Das Einfühlungsvermögen der Kinder, ihre Entscheidungsfindung und ihr Selbstwertgefühl werden gestärkt.

Während der Woche bringen die Kinder einzelne Themenvorschläge für die Kinderkonferenz bei uns ein. Sie schreiben ihren Namen auf einen Zettel und malen ihr Anliegen selber auf oder bitten uns etwas dazu zu schreiben. Die einzelnen Zettel werden im Bauwagen sichtbar aufgehängt. Am Freitag wird die Kinderkonferenz durchgeführt. Zu Beginn ruft eines der Kinder mithilfe eines Musikinstrumentes die anderen zusammen. Wir treffen uns in unserem Sitzkreis. Die Punkte werden nacheinander vorgestellt – die Themenvorschläge der einzelnen Kinder werden von ihnen selbst vorgetragen – und gemeinsam besprochen. Das Ergebnis wird dokumentiert. Das fertige Protokoll wird meist in zwei Fassungen – eine schriftlich, eine mit Bildern – an unsere Infowand gehängt, so dass sich auch die Eltern über unsere aktuellen Themen informieren können. Die Themen, die wir bisher besprochen haben, reichen von möglichen Ausflügen und Absprachen bei Wegstrecken bis hin zu Wünschen nach Haustieren oder nach konkreten Angeboten von uns Erwachsenen. Auch Schwierigkeiten im Umgang miteinander wurden thematisiert und stärken die Gruppengemeinschaft und den respektvollen Umgang miteinander.

Die Kinderkonferenz ermöglicht uns, in einem festen, regelmäßigen Rahmen beispielsweise über Absprachen zu sprechen und sie gegebenenfalls unseren veränderten gemeinsamen Bedürfnissen neu anzupassen. Wir konnten schon feststellen, dass die gemeinsam besprochenen Regeln und Absprachen sehr gewissenhaft und verbindlich eingehalten werden. Die Kinder haben dieses Angebot sehr begeistert angenommen. Es hat uns überrascht, wie selbstverständlich die Kinder auf dieses Angebot eingegangen sind und wie sie es schon nach kurzer Zeit sehr selbstbewusst für sich nutzen können. Es ist den Kindern anzumerken, dass sie es sehr genießen, ihre Wünsche und Vorstellungen vorzutragen und sie sind bei Ideenfindungen und Abstimmungen sehr ernsthaft und motiviert bei der Sache.

Informationen über die Ausrüstung der Kinder
Essen & Trinken Wir frühstücken jeden Tag gemeinsam um ca. 10:00. Wir freuen uns, wenn die Kinder gesundes Essen mitbringen, z.B. Vollkornbrot, Knäckebrot oder Naturjoghurt mit Müsli. Auch Obst, Gemüse oder Nüsse essen die Kinder gerne und tauschen auch viel untereinander. Wir verzichten auf zuckerhaltige Lebensmittel.
Kuchen, Kekse oder Eis essen wir nur gemeinsam in der Gruppe, wenn wir zusammen gebacken haben, ein Kind Geburtstag feiert oder wir einen Ausflug machen. Besonders im Sommer ist es wegen der „Wespengefahr“ empfehlenswert die Getränke in „geschlossenen“ Trinkflaschen mitzugeben. In dieser Zeit ist es auch besser, wenn die Kinder kein oder nur wenig Obst mitbekommen. Im Winter sollte den Kindern ein warmes Getränk in einer Thermoskanne mitgegeben werden.

Kleidung und Ausrüstung
Die Kinder brauchen gute wetterfeste Kleidung und Schuhe. Am besten ist der Zwiebellook, so dass die Kinder im Zweifelsfall etwas ausziehen können.
Im Sommer tragen die Kinder in der Regel ein helles, langärmeliges Oberteil und lange Hosen, die am besten in die Socken gesteckt werden. Dies dient als Sonnenschutz und vor allem als Schutz vor Zecken und Insekten. Als zusätzlicher Zeckenschutz ist es empfehlenswert, die Kinder von Frühjahr bis Herbst mit einem Zeckenschutzmittel einzucremen. Nach jedem Waldkindergartenbesuch sollten die Kinder auf Zeckenbefall hin kontrolliert werden. Nach einem Zeckenbiss sollte die Stelle einige Tage beobachtet werden. Bei Veränderungen, z.B. roter Umrandung, sollte mit dem Kind zum Arzt gegangen werden. Es ist zudem sinnvoll, die Kinder zusätzlich mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen.

Eine Matschhose (wenn möglich ohne Träger und unten mit Reißverschluss, damit die Hose auch schnell über die Schuhe angezogen werden kann), Gummistiefel und Regenjacke gehören zur Grundausstattung. Im Winter brauchen die Kinder Wechselhandschuhe. Bewährt haben sich nicht zu enge, gefütterte und wasserdichte Fäustlinge, die noch ein Stück über die Jacke reichen.
Außerdem brauchen die Kinder einen Rucksack mit Brustgurt (die Rucksacköffnung mit Schnallen statt mit Reißverschluss) und ein Sitzkissen (am besten eines, dass von den Kindern selber außen am Rucksack befestigt werden kann). Bei Trekking König in Lüneburg und bei Globetrotter in Hamburg gibt es Prozente für unsere WaKi-Kinder, bitte sprecht uns bei Interesse an. Generell sollten alle Sachen mit dem Namen des Kindes beschriftet sein!