WaKis allgemein
Links
Trägerverein
WaKi Adendorf
aktuelles Unser Wald
Mehr zum Sponsoring des WaKi-Adendorf.
unsere Sponsoren und Spender:
Maack Holzbau GmbH
Ortshandwerkerschaft Adendorf
Elba-Rad
Waschzuber Adendorf
My Extasy
Häufige Fragen

Es gibt Fragen, die werden uns immer wieder gestellt.
Von Eltern, die Interesse an einem WaKi-Platz haben, von Spaziergängern im Wald, die mit den Kindern zusammentreffen oder Partner, die wir für eine Zusammenarbeit ansprechen.
Die Antworten zeigen auch, was wir am Waldkindergarten so klasse finden.

Im Überblick

   
Schulvorbereitung
   
Wie ist das mit der Schulvorbereitung?
Die Kinder sind sehr aufgeschlossen, Neues zu entdecken. Da gibt es ein gutes Training. Zählen wird mit Eicheln, Kastanien, Steinen oder Stöcken geübt und oft aus Einzelteilen ein neues Ganzes gebaut. Das schult die komplexe Wahrnehmung.
Hurra - Schule!
   
Lernen die Kinder auch still zu sitzen und sich zu konzentrieren?
In Ruhephasen wird vorgelesen. Dabei ist Konzentration erforderlich. Allerdings gehen wir davon aus, dass der Wald mit seiner natürlichen Ruhe und der Möglichkeit selbst zu spielen, auch mit sich selbst, die Sinne entwickelt und zusammen mit der Bewegung die beste Voraussetzung für die Aufnahmefähigkeit in der Schule ist.
Ich bin artig
   
Selbstbewusstsein
   
Selbstbewusstsein und Selbständigkeit wird durch Bewegung entwickelt?
Wir denken ja. Kinder probieren ihre Grenzen aus, wollen die Ersten sein oder die Schnellsten sein. Dabei tasten sie vorsichtig ihre Möglichkeiten aus und gehen in der Regel auch keinen Schritt weiter, sind aber sehr stolz etwas geschafft zu haben – allein. Wir können dieses stolze Gefühl unterstützen, indem wir den Kindern den Raum geben ihre Bewegungen, ihre Aktivitäten, ihr Toben auszuprobieren. Wir sollten Kindern nicht unsere Grenzen setzen, in der Gewissheit, dass wir es besser einschätzen können. Erlauben wir uns doch Vertrauen in unsere Kinder.
Klettern
   
Sind alle Kinder für den Waldkindergarten geeignet?
Leider können wir im Rahmen der gesetzlichen Regelungen keinen integrativen Ansatz verfolgen. Mit dieser Einschränkung sollten, unserer Erfahrung nach, die Eltern „geeignet“ und überzeugt von der Waldkindergartenidee sein, dann sind die Kinder es meist auch. Liebe zu Natur und frischer Luft sind nötig. Um Auszuprobieren haben wir Schnuppertage und eine Probezeit von 3 Monaten.
 
   
   
Was spielen die Kinder im Wald?
Oft sind es Gruppen- oder Rollenspiele. Manchmal toben Piraten durch den Wald und am nächsten Tag ist die Feuerwehr im Großeinsatz.
Grosseinsatz
   
Stimmt es, dass es kein Spielzeug gibt?
Klar gibt es im Wald Spielzeug. Jeder Stock kann von einer Minute auf die andere seine Bedeutung und seine Funktion wechseln. Dafür braucht es Kreativität, oder besser, das entwickelt Kreativität.
Feuerdrache
   
Wird gebastelt im Wald?
Bei schönem Wetter schon oder im regnerischen Herbst auch im Bauwagen. Bisher gab es jedes Jahr eine Laterne für den Laternenumzug.
Die Kinder basteln nicht nur mit Schere, Papier und Stiften, sondern zusätzlich mit Handbohrer, Säge und Taschenmesser.
 
 
   
 
Was ist, wenn sich ein Kind im Wald verletzt?
Für diesen Fall haben die Erzieher ein Handy, um Hilfe zu holen. Die Wege der kleinen Beine führen ja nicht so weit von menschlichen Siedlungen weg, also kann schnell geholfen werden.
Handy
 
Passieren oft Unfälle?
Nein. Da es sozusagen die Hauptbeschäftigung der Kinder ist, sich zu bewegen, haben sie eine gute Motorik und kennen ihre Grenzen ganz genau. Das Unfallrisiko liegt in Waldkindergarten niedriger als in Regelkindergärten.
   
Wie ist das mit den Zecken?
Wir kennen die Gefahren und richten uns ein. Das ist so ähnlich wie beim Autofahren. Es gibt Regeln zu beachten.
Die Kinder tragen im Wald lange Kleidung, auch im Sommer. Die Socken sind über die Hosenbeine gezogen und dichten von unten ab. Halstuch und Mütze schützen von oben.
Nach dem Kindergartenbesuch werden die Kinder von den Eltern gründlich nach Zecken abgesucht, und falls eine entfernt werden muss, die Stelle notiert und an den Folgetagen kontrolliert. Damit kann Borreliose frühzeitigst erkannt werden.
Außerdem schützen Pflegemittel wie Zanzarin (aus der Apotheke) vor dem Zeckenbiss.
Zecke
   
Sind der Fuchsbandwurm und Giftpflanzen nicht auch gefährlich?
Da helfen wieder die soziale Geschlossenheit der Kindergartenregeln. Es darf nicht gegessen werden, was nicht auf der Frühstücksdecke liegt. Im Sommer werden oft Blaubeeren gesammelt, die dann von den Eltern zu Marmelade verarbeitet werden und zum Frühstück willkommen sind. Die Kinder sind sensibilisiert für das Problem und achten aufeinander.
Frühstücksdecke
   
Sind die Kinder oft krank?
Sicher eher seltener als Kinder, die nicht so regelmäßig draußen unterwegs sind. Wind und Wetter härtet ab. Außerdem merken die Kinder schnell bewusst, was hilft, wenn einem heiß ist oder man kalte Füße hat. Damit sinkt das Erkältungsrisiko. Außerdem ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. Allerdings gibt es auch Kinder, denen die Voraussetzungen für den täglichen Waldgang fehlen. Das ist dann eine Entscheidung der Eltern.
Mich hat's erwischt
   
   
Wie ist das mit der Hygiene?
Vor dem Frühstück werden die Hände mit Wasser aus einer Wärmflasche gewaschen und sind zum Essen sauber.
Hände waschen
   
Wenn die Kinder zur Toilette müssen, was dann?
Wird ein geeigneter Baum oder Strauch ausgesucht und die Erzieher helfen beim Ausziehen. Große Geschäfte werden vergraben und die Stelle markiert. Sofern das Gebiet nicht in einer Wasserschutzzone liegt, ist das kein Problem.
Stellenkennzeichnung
   
   
Sind die Kinder wirklich bei jedem Wetter unterwegs?
Treffpunkt ist bei Sonne und Regen im Wald. Bei starkem Regen wird ein Tarp aufgespannt, damit die Kinder im "Trockenen" frühstücken können. Bei Kälte wird darauf geachtet, dass sich die Kinder bewegen. So gibt es für jede Wetterlage eine Betätigung. Das ist ja das Schöne, dass wir uns nicht von der Natur beherrschen lassen, sondern uns anpassen.
Ganz schön kalt!
   
Wie ist das bei Unwetterwarnungen ?
Für diese wenigen Tage hat uns die Gemeinde Adendorf das Feuerwehrgerätehaus als Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Wir waren dort bisher zweimal zu Gast und die Kinder fanden das natürlich klasse.
Feuerwehrhaus

 

 
Brauchen die Kinder spezielle Kleidung?
Nein, eigentlich nicht. Schließlich sollten wir davon ausgehen, dass alle Kinder Regensachen und Gummistiefel haben. Für kalte Tage gilt das Zwiebelprinzip, viele Schichten übereinander. Allerdings ist es richtig, dass die Kleidung den starken Belastungen vom Rutschen und Klettern gewachsen sein sollte.
Eingemummelt